Velký znak
Tolštejnského panství
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Schon inden früheren Zeiten der Herren Berka
aus Dubá, einst im 15. Jahrnundert und vielleich auch später,
bis wohin die schrifrlichen Quellen reichen, war einmal ein
wildes und unbezähmbares Land um die Burg Tollstein herum,
das als Zufluchtsstätte cieler Raubritter des Hauses Vartenberg
anfangend und anderer Räuber in der ganzen Zeit bis heutzutage
endigend diente.allerlei von ihnen weilten und verstecketen
sich hier mit verschiedenartigen Absichten. Gedenke man doch
zum Beispiel den im Jahre 1740 in Hainspach /Lipová/ hingerichteten
Jakob Rauschner von wolfcberg / Vlèí hora/, den im Jahre 1747
zum Tode am Galgen verurteilten FridolinRauch von Kleinstozec
/Malý Stožec/, den unbekannten lobendauer Räuber vom Berf
Roubený, den daubitzer Karl Stülpner aus der Ziet der Räuberbande
vom Kardílek , später - nach seinem gewaltsamen Tod - vom
Zelenovous /Grümbart/ geföhrte, dessen Versteck sich in den
Trümmern von Burg Tollstein befandt. Und zum Schluss - oener
der bekanntesten Räuber dieser Forste - der grosse jan Karásek
selbst, der im dresdner Gefängnis im Jahre 1809 abgelebt ist.
Wisse Pilger, dass sas schicksal unserer
Räiber und deren Lebensuntergänge auf dieser irdischen Wanderung
keinesfalls lustig und glorreich waren. Jedich kennzeichnenten
sie die Geschichte diesed Landes, des nördlichsten Ortes des
Landes der böhmischem Krone.
Du Pilger habe jedich keine Angst auf deinen
Wegen, dennwisse, dass einer dieser Figuren, zwar woniger
bekannt, der Räuber Vilda
genannt war. Über sein Leben ist es uns nicht viel bekannt,
es werden Geschichten über ihn nur in einer mündlichen Form
überliefert. Er ser menschenscheu gewesen, einer Herzkerlnatur
mit Sinn für allerlei Spitzbübereien die er den zufälligen
Pilgern aufgejührt hat, und wievielle es waren zu seinen Zeiten.
Er lebte zu Zeiten des goldenen Zeitalters zum Ende der österreichischischen
Monarchie, zugleiche dem turistischem Aufschwung. Ebenfalls
heißt es, dass seine Ursprünge bis zum Albrecht Berka aus
Dubá selbst hinreichen, Angeblich hat er, als einziger, die
Stelle des geheimen Schatzes gekannt - einer Truhe voller
Kreuzer und Geoschen - der auf der Burg Tollstein verbergt
srin sollte, über die eine bekannte Sage nacherzählt wird.
Über sein Ende ist jedoch nicht viel bekannt
und es ist Sein geheimniscolles Verschwinden und etliche Geschichten,
die nacherzählt werden, werden einmal bestimmt jemanden von
den Forschrn aus dem völkerkundlichen, historischen bzw, literarischen
Gebiet ansprechen.
Wir sind jetzt im Jahre 2001 nach Christus
und der Geist von Räuber Vilda weilt bisher auf vielen Orten
und Stellen der Tollsteiner Herrschaft. Und vor allem dort,
wo er gute Dienste leistet.
Mögest Du, Pilger, Dich auf seine Spuren
begeben....
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panstvi@tolstejn.cz
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