|
Anenský vrch - Annenberg
Teilweise bewaldeter Berg über Lobendava. Auf seiner Spitze wurde
im Jahre 1775 die Kapelle der Hl. Anna mit dem Kreuzweg und dem
Gethsemani - Garten errichtet. Alljährlich ist dieser Ort am Sonntag,
dr dem 26.7. am nächsten liegt, Ziel der Pilger aus der breiten
Umgebung.
Bazilika P. Marie Pomocné ve
Filipovì
Basilika der Maria-Hilf in Filipov (1)
Pseudoromanische Wallfahrtskirche aus dem Jahre 1885, erbaut an
der Stelle eines Wunders, das am 13.1.1866 in Form der Heilung der
schwerkranken Weberin Magdalena Kadeová geschehen ist. Im Jahre
1926 wurde die Kirche nach dem Besuch von Papst Pius XI. zur Basilika
erhoben. In der Nachbarschaft befindet sich ein ehemaliges Redemptoristenkloster.
Dýmník (516 m) - Rauchberg
(2)
Basaltberg in der Nähe con Rumburk, auf der Spitze befindet sich
ein 15 m hoher Aussichtsturm aus dem Jahre 1896 mit Rundblick.
Geologická mapa - Geologische
Karte
Geschütztes technisches Denkmal in der Ortschaft Zahrady. Eine plastiche
Karte, die aus authenrischen Gesteinen besteht, die aus den abgebildeten
Gebieten hergebracht wurden. Das Objekt befinder sich in einem privaten
Garten.
Hrádek (429 m) - Burgsberg
(3)
Dominante der Stadt Varnsdorf mit einem ehemals luxuriösen Restaurant
aus dem Jahre 1904. Heute in verwahrlostem Zustand. för ihre Rettung
wurde eine Stiftung gegründet, das neu renovierte Restaurant soll
im Jahre 2004 eröffnet werden. Vom Gipfel her hat man einen herrlichen
Rundblick.
Hrazený (608 m) - Hügel Hrazený
Von der form her unverwechselbarer Basaltberg, der höchste des Schluskenauer
Hügellandes. Er ist mit Abhängen umsäumt, die aus wallartig aufgeschichtetem
Basalt geformt sind daher auch der Name. Keine Aussicht.
Jáchym (472 m) - Joachimberg
Nicht besonders markanter Granitvberg bei Lipová. Auf der Spitze
befinden sich Reste eines kreuzweges und einer Kapelle aus dem Jahre
1914. Keine aussich. Der Name erinnert an den Einsiedler Joachim,
der sich in der Gegend aufgehalten hat.
Jedlová (774 m) - Tannenberg
(4)
Dritthöchster Berg im Lausitzer Gebirge. Auf der Spitze steht ein
23 m hoher Aussichtsturm aus dem Jahre 1891, rekonstruiert im Jahre
1993. Daneben das Schiller - Denkmal und ein Hotel mit einer Gaststätte
mit ganzjährigem Betrieb. Auf die Spitze führt ein Skilift. In der
Gegend befinden sich viele Langlaufstrecken.
Køížová hora (563 m) - Kreuzberg
(5)
Basaltberg über Jiøetín pod Jedlovou mit erhaltenem Kreuzweg aus
der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Bedeutendes, turistisch viel
besuchtes Kulturdenkmal.
Kyjovské údolí - Khaatal
Romantisches Tal entlang des Flusses K5inice. Es beginnt in der
Nähe der Gemeinde Kyjov, ist 7 km lang und endet an der Staatsgrenze
mit der BRD. Drei mittelalterliche Felsenburgen zeugen davon, dass
durch das Tal wahrscheinlich eine alte Handelsstraße aus Böhmen
bis auf Burg Hohnstein geführt hat.
Lidová architektura - Volksarchitektur
(6)
Ein einzigartiges architektonisches Phänomen, das nur für die Gegend
des nördlichsten Teils con Böhmen nd der Oberlusitz typisch ist,
ist das sog. Verbandshaus. Es ist das Ergebnis des langjährigen
zusammenlebens auf beiden Seiten der Grenze, eine Begegnung des
südfränkischen Fachwerkhauses der Ansiedler mit dem Zimmerwerkhaus
der ansässigen Slawen. Unter der Bezeichnung Verbandshaus / auch
untergestellhaus / wird ein Holzstützensystem verstanden, das laubengangartig
um die gezimmerte Stube geführt wird und das Gewicht des oberen
Stockwerks sowie des Daches trägt.Zu den typischen Elementen dieser
Häuser gehören Sandstein - oder Granitportale und geschmiedete Fenstergitter
neben den Eingängen. Bemerkenswert sind die ornamentalen Schieferverkleidungen.
Die Größe und die Form eines Verbandshauses reicht von einem kleinen
Weber - und Auszüglerhäuschen bis hin zu großen Bauern- und Faktoreihäusern.
Loretánská kaple - Loreta Kapelle
(7)
Im Zentrum der Stadt Rumburk befindet sich ein Bedeutendes Kulturdenkmal,
das im Komplex des kapuzinerklosters und der Kirche des Hl. Laurentius
untergebracht ist - das am nördlichsten gelegene Loreto in Europa,
erbaut nach dem italienischen Original in den Jahren 1704 - 1709.
Mandava - Mandau
Einzige Fluss in der Dìèíner Region, der seine Gewässer in die Oder
und damit auch in die Ostsee bleitet. Er entsteht aus Rinnsälen
in Panský, Nové Køeèany und Zahrady. Unser Territoium verlässt er
in Varnsdorf.
Mikulášovická kaple - Kapelle
in Mikulášovice (8)
In dieser Gegend einzigarige Barockkapelle der Allerheiligsten Dreifaltigkeit
aus dem Jahre 1741, sie wurde restauriert. Sie steht verlassen auf
der rechten Seite an der Straße von Mikulášovice nach Brtníky.
Muzeum v Krásné Lípì - Museum
in Krásná Lípa
Ist im ältesten Haus aus dem Jahre 1726, genannt, "U FRINDA"
, untergebracht. Hier befindet sich eine ständige Ausstellung äber
Touristik, Glasmacherei und Stadtgeschichte.
Muzeum v Jiøetínì pod Jedlovou
- Museum in Jiøetín pod Jedlovou
Befindet sich im historischen Gebäude des ehemaligen barocken Pfarrhauses
am marktplatz. es wurde im Jahre 1998 errichtet und befasst sich
mit der Bergbaugeschichte in Jiøetín pod Jedlovou und Umgebung,
der Geschichte der Burg Tolštejn. Bestandteil der Ausstellung ist
der Bergbau-Lehrpfad "Údolí Milíøky" und der zugängliche
Stollen des Evangelisten St. Johannes.
Muzeum v Rumburku - Museum
in Rumburk
Verfügt über Sammlungen regionalen Charakters, einen Saal, der dem
Aufstand in Rumburk gewidmet ist, eine Ausstellun von Bildern des
aus Krásná Lípa stammenden Malers G. Frind. Hier werden Ausstellungen
kunstbildnerischer Werke veranstaltet.
Muzeum ve Vansdorfu - Museum
in Varnsdorf
Verfügt über eine ständige Ausstellung, genannt "lebensstil
der bürgerlichen Schichten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts".
Regelmäßig werde hier Ausstellungen veranstaltet, es gibt einen
"Zirkel für Museumsfreunde" , der sich mit Vorlesungs-
und Veröffentlichugstätigkeit befasst.
Náarodní park Èeské Švýcarsko
- Nationalpark Böhmische Schweiz
Auf dem Gebiet des herrschaftsgebietes Tolštejnbefindet sich derjenige
Teil dieses Parks, der am 1. januar 2000 als vierter Nationalpark
in der Tschechischen Republik entstanden ist, und der an den Nationalpark
Sächsische Schweiz ( eriichtet 1990) grenzt. Das ganze Gebiet stellt
eine repräsentative Veranschaulichung von Quadersandsteinen dar,
die Felsen- und Waldkomplexe sind Heimat einer Ganzen reihe von
bedrohten Tierarten, und auf diesem Gebiet befindet sich eine Menge
bedeutender Pflanzenarten. der sitz des Natoionalpark befindet sich
in Krásná Lípa.
Nauèné stezky:- Lehrpfade
Bergbaupfad ( Údolí milíøky ) - dokumentiert die Bergbautätigkeit
in der Umgebung von Jiøetín pod Jedlovou, ist 4,5 km lang.
Waldpfad - stellt die Pflanzen - und lebewesenarten und andere geologosche
Besonderheiten zwischen Šluknov und dem Ortsteil Rožany vor, ist
7 km lang.
Naturpfad - dokumentiert die Pflanzen-, tier- und geologischen Besonderheiten
zwischen Velký rybník (Großer Teich) und Teich Svìtlík, befasst
sich auch mit der Geschichte der Bezihung zur ökologisch schonenden
Landschaftsnutzung vor dem 2. Weltkrieg. Er ist 4 km lang.
Partyzánský vrch (543 m) -
Hügel Partisan
Basaltkamm zwischen Šluknov und Velký Šenov. Ursprünglich hatte
er zwei davon ist heute bereits abgebaut, der Berg wird von einem
Großsteinbruch an der nordseite verzehrt. Der Berg ist ein Bestandteil
der Wasserscheide zwischen Ostsee und Nordsee. Den Fuß des Berges
umrandet ein 0,5 -2 m hoher Basaltrand unklarer Herkunft. Der Name
des Berges erinnert an einen vorfall vom 6.7.1945, als an der Straße
am nördlichen Fuß (heute ein Denkmal) Leutnant Josef Šindeláø (ehemliges
Mitglied des Stabes der Partisanenbrigade) und Unteroffizier Vladimír
Malina von unbekannten Tätern polnischer Herkunft ermordet worden
sind.
Prameny Køinice - Quelle von
Køinice
Altan mit Bänken, touristischer Karte und einer Tafel mit der Beschreibung
des gesamten Wasserlaufes des kleinen Flusses (40 km), der unser
Gebiet nach 7 km verlässt und in Bad Schandau in die Elbe mündet.
Rožany
Am Bach liegender Ortsteil von Šluknov, erste Erwähnungen stammen
aus dem Jahre 1346.Am Bach gab es früher viele Bleichen. An der
Straße das sog.
Ahorntor, das aus zwei, 3m voneinander wachsenden Bäumen, die etwa
in einer Höhe von 5m in einen einzigen Stamm zusammenwachsen, künstlich
geschaffen wurde.
Severní
Nördlichst gelegene ortschaft in der gesamten Tschechischen Republik.
Im Jahre 1472 sind hier und in Lobendava die ersten Bauernunruhen
in der Gegend von Rumburk entstanden, als die Baueun für den neuen
Adel aus Sachsen abgelehnt heben, Frondienst zu leisten.
Snìžná
Einst berühmterWallfahrtsort in der Nähe von Krásná Lípa (5.August).
Kirche der Maria Schnee aus dem Jahre 1732. Auf einem privaten Grundstük
befindet sich ein umfangreiches Arboretum von alpinen Pflanzen und
Alpenrosen.In der Gemeinde gibt es erhaltene Objekte der Volksarchitektur
aus dem 18.und 19. Jahrhundert.
Svìtlík (18 ha) (9)
Naturreservat mit Teich, an dem eine ehemalge Windmühle steht, die
bis zum Jahre 1945 in Betrieb war. Heute handelt es sich um ein
technisches Denkmal mit erhaltener Maschinenausrüstung, ohne Flügel,
vor einer Rekonstruktion stehend.
Štola sv. Jana Evangelisty
- Stollen des Evangelisten St. Johannes
Zugänglich gemachter Stollen in einem ehemaligen Silbererzbergwerk.
er stammt aus dem jahre 1781, ist 640 m lang, für die Besucher wunden
360m zugänglich gemacht. Der Stollen ist Bestandteil der Ausstellung
des örtlichen Museums in Jiøetín pod Jedlovou.
Taneènice (597m) - Tänzerin
(10)
Ausgedehnter Granitberg mit Basaltspitze. Seinen (tschechischen)
Namen hat er von tanzenden Feen und Waldnymphen bekommen, die hier
in klarenNächten ihre Zauberreigen veranstalten. Hier steht ein
steinerner, 26m hoher aussichtsturm aus Jahre 1905, der einen ausgezeichneten
Ausblick bietet. An der Stelle der Heutigen Sennhütte aus dem Jahre
1978 stand ,, Onkel Toms kleine Hütte,, , früher sehr beliebt (sei
brannte nach dem Krieg aus).
Valy - Wälle (543 m)
Erhöhung in der Nähe der Gemeinde Studánka, die aus der Sicht des
Wehrwesens wegen der weiten Aussicht in die Umgebung von strategischer
Bedeutung war. Hier befinden sich Reste von Schanzen aus dem Jahre
1642, von wo aus die Truppen des schwedischen Generals Wrangel Burg
Tolštejn erobert und vernichtet haben.
Vápenný vrch (586 m) - Kalkberg
Granithügel zwischen Krásná Lípa und Doubice. Ein Naturreservat
mit seltenen Pflanzen und Mineralen. Heir verläuft die sog. Lausitzer
zum Ausruhen nutzt. Seit dem Jahre 1982 ist der Teich zum Naturreservat
ernannt worden, es umfasst u.a. die Sumpfufer mit geschützten Pflanzen.
Verunèina studánka - Verunkas
Brunnen
Veronikas Brunnen ist ein ursprüngliche Beunnen aus dem Jahre 1886
am Fuß des Berges Vlèí hora. Der Brunnen wurde vom Verein der tschechischen
Touristen im Jahre 1996 renoviert und spender ausgezeichnetes Trinkwasser.
Raststelle mit Sitzbänken.
Vlèí hora (588m) - Wolfsberg
(11)
Basaltberg in der Nähe von Krásná Lípa. Auf der spitze befinden
sich Basaltsäulen, die einen hohen Prozentsatz von Magneteisenerz
enthalten. Das verursacht eine Abweichung der Magnetnadel fast um
40. Im Jahre 1889 hat hier der Gebirgsverein für das nördlichste
Böhmen einen 16 m hohen Aussichtsturm mit Rundblick erichtet. Die
Umgebung des Aussichtsturms ist ein Naturreservat, Ende Mai blüht
hier das geschützte Ausdauernde Silberblatt. Am südlichen Hang befindet
sich Verunkas Brunnen.
Zámek v Lipové - Schloss in
Lipová
Einziges klassisches Schoss im nördlichsten Teil Böhmens, ein barockes
dreiflügeliges Gebäude, das von Graf Leopold Salm in den Jahren
1737 - 39 erbauch wurde. Schlossgarten und Teich (10ha) mit Insel.
Seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts haben sich in dem
berits verwahrlosten Schloss Grenzwache und Armee abgelöst, wodurch
das Zerstörungswerk des gesamten Objekts vollendet worden ist. Heute
Privateigentum.
Zámek v Rumburku - Schloss
in Rumburk
Das ehemalige Sxhloss, das 1587 fertiggestellt wurde, hat bereits
im Jahre 1955 den Sitz des aus tolštejn verlegten Herrschaftsgrundes
ersetzt. Heute befindet sich im Objekt eine Berufsfachschule für
Polygraphie.
Zámek ve Šluknovì - Schloss
in Šluknov (12)
Ehenaliges Renaissanceschloss mit herrlichem Park, der reich an
seltenen Holzarten ist. Es wurde von Arnošt aus Šlejnice in der
zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut. Das Chloss ist im Jahre
1986 ausgebrannt und befinder sich zur Zeit in Rekonstruktion.
Zadní Doubice
Untergegangene Ortschaft am Ende des Tals Kyjovské údolí. Hier befindet
sich ein Denkmal, das an acht, während des Todesmarsches auf dem
Weg nach Chøibská im Jahre 1945 ermirdete Häftlinge des Konzentrationslagers
Schwarzheide mahnt, In unmittelbarer Nähe des touristischen Grenzüberganges
befindet sich die sog. Vlèí deska (Wolfstafe), die anlässlich der
Erschießung zweier Wölfe im Jahre 1640 angebtacht wurde.
Železnièní viadukt - Eisenbahnviadukt
(13)
Technisches Denkmal in Vilémov, eine der Eisenbahnbrücken, 34 m
hoch über dem Bach Vilémovský potok und 190 m lang.
|