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Die Burg Tolštejn, die zum ersten Mal im Jahre 1337 von Zittauer
Chronist Johann von Guben erwähnt wurde, gehört zweifelsohne zu
den meist besuchten Warzeichen des Lausitzer Gebirges /Lužické hory/.
Die Entstehung der Burg ist mit der Bildung von
der nilirärischen Verteidigungsstruktur nach dem Tode des Königs
Pøemysl Otakar II. Nach dem Jahre 1278 verbunden.
Der erste Burgbesitzer war höchstwahrscheinlich
Jindøich z Lipé. Den erblichen Besitz der Burg erwarb im Jahre 1337
Vanìk z Vartenberka, der um das Jahr 1367 starb. Als ein tatsächliche
Bewohner vin Tolštejn wird der Enkel von Vanìk, Václav z Vartenberka,
im Jahre 1395 angeführt. Diese erwähnung ist auch der erst Beleg
daför, dass die Burg nicht nur ein Verwaltungs-, sondern auch ein
Siedlungszentrum der Herrschaft war.
Um
das Jahr 1400 ging die Tolštejn-Herrschaft nebst der Burg in den
Besitz von Hynek Berka z Dubí über, der damals zu den reichsten
Herren in Böhmen zählte. In der Zeit der Hussitenkriege gehörte
die Burg zu den Angängern von Utraquisten der nächste Inhaber jedoch,
Albrecht Berka z Dubé, war ein eifriger Katholik und Gegner des
Königs Jiøí z Podìbrad. Dieser erteilte im Jahre 1463 den Befehl,
die Burg zu erobern. Nach verschiedenen Kriegsstreitigkeiten kauften
die Tolštejn-Herrschaft im Jahre 1471 schließlich fürsten Arnošt
und Albrecht. Im Jahre 1485 erwarb die Burg Haugold von Schleinitz.
Georg von Schleinitz übernahm die Herrschaft im Jahte 1528. Mit
seinem Namen ist 20 Jahre später die Gründung der stadt St. Georgenthal
verbunden /heute Jiøetín pod Jedlovou/.
Die neue Zeit des 16. Jahrhunderts bedeutet aber
zugleich das Ende der aktiven Nutzung der Burgen. In der Zeit der
Renaissance beginnt der Adel, sich bequemere Paläste zu bauen. So
wurde auch die Burg Tolštejn im Jahre 1555 von sienem Besitzer berlassen,
der sich in einem neu erbauten Schloss in nicht weit entferntem
Rumburk niederließ.
Die Burg eird im Yahre 1607 schon als öde und verlassen
beschrieben. Ihre Geschichte endet während des Dreißigjährigen Krieges,
als sie wiedet von kaiserlichen Heren eingenommen wurde: Der Gegner,
der schwedische General Wrangel, belagerte umd brannte sie um Jahre
1642 nieder. Dadurch wurde für ein paar Jahre sowohl die berühmte
als auch dieunrühmliche Ära der Burg beendet. Zu häufigen Burfbewohnern
zählten oft im Laufe ihrer Geschichte auch räuberisch Ritter.
Die Zit des Romantik am Ende des 19. Jahrhunderts
brachre auch das Interesse für Ruinen.Im Jahre 1865 mietete sich
der Burg Johann Josef Münzberg, der hier einen Gasrhof im schweizerischen
Stil errichtete, der bis zum Jahr 1977 Bewohnt wurde.
Heute gehört die Burg zu einem der am häufigsten
besuchten Orte. Man bemüht sich, dass sie wieder zum Zentrum des
Gebietes wird, das von hier einst verwaltet wurde. Die Entstehung
der Mikroregion Tolštejn sollte in dieser Richtung auch einen Betrag
leisten.
>>Fotogalerie
der Burgruine
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